Hut zur Tracht - Trachtenhut

Die Zusammenstellung der Tracht

Eine Lederhose alleine macht natürlich noch keine Tracht aus – dazu gehört noch etwas mehr. Grundsätzlich gehören zur Tracht von Kopf bis Fuß die folgenden Accessoires: der Hut mit dem Hutschmuck, das Leinenhemd, eine Krawatte, die Lederhose natürlich, je nach kurzer oder langer Lederhose verschiedene Strümpfe sowie die Haferlschuhe. Darüber werden eine Weste und eine Joppe, ab und zu auch Janker genannt, getragen. Vervollständigt wird eine Tracht durch Schmuck und Jagdmesser. Selbstverständlich unterscheiden sich die einzelnen Trachten maßgeblich voneinander. Es ist jedoch anzumerken, dass die Trachten nicht wirklich regional gebunden sind, auch wenn diese mit bestimmten Gegenden assoziiert werden. Es handelt sich um den Ursprung. Doch durch Wanderarbeiter und durch modische Vorlieben haben sich die einzelnen Gebirgstrachten weit verbreitet. Die wohl bekannteste Tracht ist die Miesbacher Tracht. Sie steht rund um den Globus für die typisch bayrische Tracht.

Der Hut zur Tracht

Der Hut findet seinen Ursprung in der Melone. Hergestellt wird er sehr oft aus Wolle, aber eigentlich sollte er aus Hasenhaar bestehen. Ist der Hut fertig, wird er immer wieder gebürstet, bis er velourartig ist. Nun kommt eine zwei- oder dreistrahlige Kordel um den Hut. Am Trachtenhut befestigt wird der Hutschmuck. Das sind normalerweise Jagdtrophäen, sehr klassisch ist der Gamsbart, aber auch Adlerflaum oder Spielhahnfedern sind zu finden. Das kommt etwas auf die Region an, doch ebenso auf den persönlichen Geschmack oder die Vorgaben des Trachtenvereins, dem man beigetreten ist. Dazu finden sich diverse Abzeichen am Hut, die mit Alter und Ansehen mehr werden.

Bei den Hemden handelt es sich um weite Leinenhemden in schmutzigem Weiss, ähnlich der Farbe von Elfenbein. Am Steg sind oft die Initialen des Trägers eingenäht zu finden, die Knöpfe sind aus Perlmutt. Die Hemden sind deshalb so weit, weil sie ursprünglich beim Arbeiten genügend Körperfreiheit bieten sollten. Daran wird die Krawatte befestigt, die zumeist aus einem rosaroten oder königsblauen Seidentuch gefaltet wird und in der Regel 40 mal 40 cm misst. Darüber zieht der Träger nun die Weste, die auch Gilet genannt wird. Sie ist bei der beschriebenen Tracht entweder lila oder grün gehalten, rot eingefasst und besteht aus Filz oder Samt. Das schwarze Rückenteil ist aus Seide. Am unteren Teil der Weste finden sich Silberknöpfe, oben Silberketten, mit denen das Gilet geschlossen wird.

Lederhose bzw. Krachlederne

Nun kommt die Lederhose. Je nachdem, ob es nun eine Kurze oder die Kniebundlederhose ist, ist das Vorgehen unterschiedlich. Bei der über die Knie reichenden Lederhose müssen zuerst die Kniestrümpfe angezogen werden. Über dem Knie werden sie umgeschlagen. Nun wird die Lederhose darübergezogen und der Bund unterhalb des Strumpfumschlags zusammengebunden, sodass die Kniestrümpfe nicht verrutschen können. Bei der Kurzen hingegen heißen die Strümpfe, die bis unter das Knie reichen, „Loferl“. Es sind zweiteilige Strümpfe, wobei die Loferl nichts anderes als Stutzen sind. Die Strümpfe werden unterhalb des Knies umgeschlagen, sodass sie über die Waden reichen. Unter den Umschlag kommt ein Gummi oder Schuhband, damit die Strümpfe nicht rutschen können. Die Strümpfe sind meistens aus Wolle und in den Farben Grau oder Grün.

Die schwarzen Haferlschuhe sind aus Leder, haben einen auffälligen Absatz und an der Unterseite ein Eisen in Hufeisenform. Nun kommt noch die Joppe oder der Janker. Daran und auch an die Weste kommen noch unterschiedlicher Schmuck, Abzeichen usw. Ebenso kann eine Taschenuhr zur Tracht getragen werden. Wie man schon erkennen kann, ist eine Tracht in der Grundausstattung umfangreich und dementsprechend kostenaufwendig. Deshalb sollten die dazugehörigen Lederhosen günstig ausfallen.

Trachtenmieder kaufen

Trachtenmieder zu Jeans laufen dem Dirndl den Rang ab

Eine besondere Bedeutung nimmt das Trachtenmieder in der Trachtenmode ein, denn es lässt den Oberkörper der Damen richtig zur Geltung kommen. Indem es nicht nur ein wunderschönes Dekolleté formt, sondern ebenfalls die schmale Taille betont. Ursprünglich waren Trachtenmieder den Miedern der Dirndl nachempfunden. Allerdings entwickelten sich mittlerweile viele eigene Kreationen, die sich wunderbar mit Röcken aber auch Hosen kombinieren lassen. Trachtenmieder lassen sich besonders gut mit weit schwingenden Röcken tragen, jedoch auch ein schlichter Rock kann durch ein Mieder hervorragend ergänzt werden.

Sehr beliebt bei den Damen ist eine freche Kombination aus Trachtenmieder mit Lederhose. Wobei nicht wenige Damen dank der verstellbaren Träger des Mieders sehr viel Haut zeigen. Darüber hinaus können Trachtenmieder zu jeder anderen Hose getragen werden, ja selbst mit einer Jeans kombiniert sehen sie einfach toll aus. Die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten lassen praktisch keine Wünsche offen, von edel und exklusiv bis hin zu jugendlich frech ist mit einem Trachtenmieder alles möglich.

Verschiedene Trachtenmieder

Trachtenmieder werden in unterschiedlichen Ausführungen im Handel angeboten, sehr beliebt sind im Moment Mieder in Blusenform. Bevorzugte Farben sind Farbvarianten in Schwarz und Weiß sowie in Naturtöne. Hinzukommen hochwertige und aufwendige Trachten-Stickereien, diese sind übrigens typisch für Trachtenmieder. Sie werden häufig mit passenden Knöpfen zum Beispiel mit dem beliebten Edelweiß-Motiv kombiniert. Mit schwarzen Applikationen abgesetzte cremefarbene Trachtenmieder werden sehr gern von den Damen getragen.

Nicht selten wählen sie hier Miederblusen mit dem überaus beliebten Carmenausschnitt, dieser kann durch die verstellbare Weite in unterschiedlichen Variationen getragen werden. Entweder mit züchtig bedeckten Schultern oder zum Beispiel an heißen Sommertagen schulterfrei. Immer aber kann sich die Trägerin sicher sein das diese Trachtenmieder ein atemberaubendes Dekolleté. Dieses wird nicht selten mit feiner Spitze noch zusätzlich betont.

Noch heute werden von den Anhängerinnen des Trachtenmieders, Mieder aus grob gewebten Bauernleinen bevorzugt. Viele der Trachtenmieder verfügen über verstellbare Träger, mit deren Hilfe können Mieder und Dekolleté perfekt an die Körperform der Trägerin angepasst werden. Das vorn geschnürte Trachtenmieder wird heute im Gegensatz zur früheren gedrehten Kordel mit edlen Schnüren geschnürt. Mitunter sind es auch Miederhaken, die die Taille perfekt formen. Selbst ein paar Rundungen mehr um die Hüfte herum lassen sich perfekt mit einem Trachtenmieder kaschieren. Viele edle Trachtenmieder werden noch heute aufwendig von Hand gearbeitet. Möchte man ein Trachtenmieder im Internet kaufen, sollten Brust- und Taillenumfang sowie Unterbrustweite genau gemessen werden. Für die Umrechnung in die entsprechende Größe bieten die Händler Tabellen an, dies sichert den perfekten Sitz des Trachtenmieders für den nächsten Besuch des Oktoberfestes in München.

Dirndl Mieder

Das Dirndl Mieder, welches auch Trachtenmieder genannt werden kann ist ein Kleidungsstück das in der Trachtenmode einen großen Stellenwert einnimmt. Das Wort Dirndl ist die Kurzform für Dirndlkleid, welches die Kombination eines Dirndlrocks und Dirndl Mider sein kann. Aber auch mit anderen Kleidungsstücken ist das Mieder bei Frauen ein echter Hingucker.

Variante 1: Mit Jeans kombiniert
Mit Jeans kombiniert sehen Dirndl Mieder einfach bezaubernd aus. Es ist ein lockerer Look, aber dennoch festlich und elegant. Damit kann man sich sowohl in der Disko als auch bei etwas eleganteren Anlässen sehen lassen. Vor allem bei etwas jüngeren Damen ist diese Variante sehr beliebt.

Variante 2: Klassisch mit Dirndl Rock
Zum Mieder einen Dirndl Rock anzuziehen ist die typische Variante, wie sie auf Volksfesten und zu traditionellen Veranstaltungen getragen wird. Der wohl bekannteste Anlass zu dem es so kombiniert wird ist wohl das Oktoberfest in München. Wer als Dame dort ohne dieses Outfit aufkreuzt kommt sich schon fast komisch vor. Aber keine Sorge, wenn Sie vorhaben zum Oktoberfest zu gehen und noch keine Dirndlkleider besitzen können Sie sich dort zur Wiesenzeit an fast jeder Ecke eines kaufen. Dank der Importware aus fernen Ländern sind diese sogar schon sehr preiswert zu haben. Aber auch die Dame welche mehr Wert auf Qualität und Lebensdauer legt wird dort garantiert fündig werden.

Variante 3: Sexy mit kurzer Hose
Diese Variante ist für Frauen mit schönen Beinen sehr zu empfehlen. Denn der Anblick einer schönen Frau mit kurzer Hose, gerne auch einer Lederhose und einem Dirndl Mieder ist wahrhaft traumhaft. Wenn eine Frau so eine Kombination einmal ausprobiert sind ihr mit Sicherheit die Blicke der Männer und der Neid der anderen Frauen garantiert.

Miederdirndl

Ein Dirndl steht jeder Frau – das ist nicht nur ein Spruch, sondern wirklich wahr. Das Dirndl, und hier auch insbesondere das Miederdirndl ist ein Kleid, was jeder Frau, egal mit welcher Figur, sehr schmeichelt. Bei einem Miederdirndl wird das Oberteil vorne schön festgeschnürt, so dass genau die femininen Rundungen betont werden. Dadurch erhält die Trägerin nicht nur ein wunderschönes Dekollte sondern auch direkt eine schmale Taille, welche durch den Rockteil, der meist weitschwingend geschnitten ist, noch einmal eine optische Verkleinerung hervorzaubert.

Das Miederdirndl ist eines der schönsten Trachtenkleider für die Frau. Das Dirndl gibt es in vielen verschiedenen Variationen und Materialien. Oft wird das Miederdirndl mit Strass oder Samtbändern, Silber- oder Goldkettchen verziert. Ornamente mit verschiedenen Motiven wie z.B. Zierrosen oder andere Blüten werden auch oft verarbeitet. Schön weitschwingende Rockteile mit Schürzenteil machen das Miederdirndl nicht nur zu einer Tracht sondern zu einem Kleid, welches man auch zu sehr festlichen Anlässen tragen kann. Bauwollstoffe, Seide oder aber auch Leinenvarianten werden heute von den Designern für die großartigen Modelle der Miederdirndl verwendet. Als Verschluss werden Haken, Ösen, Knöpfe oder aber die Schnürvariante gekonnt in Szene gesetzt. Schöner Schmuck oder auch ein Kropfband ergänzen das Trachtenkleid herhorragend.

Das Miederdirndl gibt es auch in verschiedenen Längen, daher ist es auch von jung bis alt tragbar. Die pfiffigen kurzen Miederdirndl werden gerne von jungen Damen zu einem traditionellen Volksfest getragen. Mit der Art und Weise, auf welcher Seite man die Schleife der Schürze eines Miederdirndls signalisieren die Damen, ob sie gebunden sind oder nicht. Das Miederdirndl hat eine sehr lange Tradition, erstmals wurde das Miederdirndl etwa 1870 / 1880 für die obere Schicht als Kleid durchgesetzt. Seitdem gilt es als eines der femininsten Kleidungsstücke.

Dirndlmieder

Ein Dirndlmieder ist das wichtigste Kleidungsteil bei einer Damentracht, denn ein Mieder zaubert nicht nur eine reizende Silhouette, sondern intensiviert durch Schnittform und Schnürung die femininen Rundungen.

Die ganze Aufmerksamkeit wird auf das verlockende Dekolleté und die aphrodisierenden Hüften gelenkt. Ein Trachtenmieder, welches solche Vorzüge aufzuweisen hat , präsentiert der Trachtenhersteller Spieth & Wensky . Er verkörpert den Wunsch nach dem Einfachen und seinem genauen Gegenteil: Gewöhnliche Schnittform mit innovativem, feschem Design. Das körperumspielende Mieder setzt die erotische Figur der Trägerin perfekt in Szene und vereinigt sich geschmeidig mit einer Lederhose, oder einem süßen Dirndl . Es ist somit ein Granat für lebenslustige Anlässe.

Dieses Mieder symbolisiert ein Märchen. Als freches Früchtchen, nämlich eine zuckersüße Erdbeere, die zart auf der Zunge zergeht, gleitet dieses Trachtenmieder ihre Figur hinab und verschärft die weiblichen Reize. Im klassischen Prince-of- Wales-Karomuster reift die Erdbeere geschmackvoll heran, während ihre nußfarbigen Pünktchen in der Sonne leuchten. Diese Strass besetzten, im Braunton gehaltenen Miederschlaufen aus Leder umfassen eine blitzende Kettenschnürung, die von einem schimmernden Satinband durchquert wird. Die hinreißende Schnittform reicht exzellent bis in die Taille.

Kleine, neckische Schlitze an den Trennungsabschlussnähten springen provokant auf. Möglicherweise wird dabei delikates Fruchtfleisch enthüllt. Das einladende Dekolleté wird von einer wellige-glänzenden Paspel, im Nusston verfeinert. Den Höhepunkt gestaltet ein kesser, kleiner Reißverschluss, dessen Anhänger betörend funkelt und das Anbeißen heraus fordert. Unbeschreiblich schwungvolle Stickereien kreisen ihn ein und vollenden seinen Charme. Auch auf der Rückenpartie des erdbeerigen Mieders erscheint eine zauberhafte Rankenstickerei, im Nusston. Verpassen Sie nicht dieses Leckerbissen. Schlüpfen Sie über den seitlich gesetzten Reißverschluss in dieses Schmankerl und lassen Sie sich je nach Wunsch anbeißen.

Trachtenjacken und Janker sprechen für den Zeitgeist

Das erste Oktoberfest wird zum Highlight, wenn auch das Outfit stimmt. Zur Trachtenlederhose und zum passenden Hemd fügt sich wie von selbst eine Trachtenjacke oder ein Janker ein. Das ist schon etwas wie eine Grundausstattung, die zu einem rustikalen bayerischen Abend gehört wie die Maß Bier. Aber es muss nicht unbedingt das Oktoberfest sein, zudem eine Trachtenjacke getragen werden kann. Die Trachtenjacke oder der Janker für den Herrn ist durchaus salonfähig und modisch aktuell. Schicke Schnitte und gute Materialien sorgen für gelungene Kreationen, die auch im Büro oder Alltag ihren Platz finden und nicht langweilig sind. Heute liegen Männer auch in der Zeit, wenn sie sich mit einer Trachtenjacke bekleiden. Der Individualität sind keine Grenzen gesetzt, der Mode auch nicht.

Tradition und Mode ergänzen sich mit schönen Trachtenjacken und Janker für den Herrn

So strahlen Trachtenjacken und Janker für Herren das gewisse Etwas aus, wenn Qualität und Verarbeitung hochwertig sind. Mit unauffälligem Farbton und einem schönen Stehkragen, der Stickereien aufweist, wird der Tradition Rechnung getragen. Dazu gehören Knöpfe in Hirschhornoptik, das ist fast selbstverständlich. Die Pattentaschen, die einen Überschlag besitzen, haben farblich abgestimmte Paspeln. Im Innenfutter sind noch zwei weitere Taschen für Utensilien wie Geldbörse, Schlüssel eingearbeitet. Diese Janker kommen klassisch mit Charme herüber und überzeugen auf ganzer Linie. Klassisch sind auch die typischen Jacken aus rustikaler, starker Wolle, die nicht nur zur Kniebundlederhose passen, auch eine Jeans können sie begeisternd ergänzen. Die Zopfmuster und die edlen Knöpfe in Hirschhornoptik perfektionieren diese Jacken, die einen klassischen Rundhalsausschnitt haben und häufig in Grau-Farbtönen brillieren. Lässig und Elegant sorgen sie für den traditionellen Tragekomfort und sind im Alltag wie auch zu bayerischen Genussabenden ein absoluter Blickfang.

Die Trachtenmode wird immer moderner und beliebter. Während die Dame im Dirndl zu festlichen oder besonderen Anlässen eine gute Figur macht, gewinnt die Trachtenmode für den Herrn mehr und mehr an Schick. Die aktuelle Trachtenmode von namhaften Herstellern zeigt, welche Anziehungskraft diese Mode bietet. Trachtenjacken gehören zur Grundausstattung des Herrn und sind ein Muss für die nächste Gaudi, ob beim Oktoberfest oder auf der Alm. Anlässe gibt es genug, um dieser Mode eine Plattform zu geben. Die Herren der Schöpfung werden in jedem Fall ein stylisch gutes Outfit finden und neben der Dame im Dirndl eine gute Figur machen. Die Trachtenmode hat eine hervorragende Auswahl an Trachtenjacken, Trachtenjanker, Haferlschuhe, Trachtenlederhosen und modische Trachtenhemden für den Herrn.

Die Trachtenjacke – ein smarter Begleiter für den Herrn

Eine Trachtenjacke in elegantem Grau mit dem traditionellen Grün ist eine glänzende Kombination zur schicken Trachtenlederhose. Mit einem Rundhalsausschnitt versehen, schicken Metallknöpfen an der Jacke und verzierten, kernigen Lederapplikationen strahlt diese Jacke smarte Lässigkeit aus. Die Eingriffstaschen vorne sind praktisch und machen diese Jacke zu einem feinen Beiwerk zur Lederhose. Wer das klassische Zopfmuster mag, wird Freude an der zünftigen Strickjacke finden. Hier wird besonderer Wert auf bequemen Tragekomfort und höchste Qualität gelegt, das Zopfmuster hebt sich von der grau/braun melierten Jacke elegant ab. Die Knöpfe sind in Hirschhornoptik und lassen die Jacke sehr gediegen wirken, wobei der Rundhalsausschnitt und die Verarbeitung erstklassig sind und den traditionellen Charme ausstrahlen. Robust und elegant zugleich – das sind die Markenzeichen dieser Jacke und gibt maskuline Gelassenheit wieder. Diese Jacke ist ein wahrlich smarter Begleiter für den Herrn und auch die Dame im Dirndl.

Zünftige Trachtenmode für den Herren

Trachtenmode gehört heutzutage nicht nur zum Oktoberfest. Zu vielen anderen Anlässen lässt sich Trachtenmode bequem tragen und sieht zudem fesch und modern aus. Diese Mode bringt mit zünftigen und stylischen Accessoires Abwechslung in den Alltag. Für die nächste Gaudi bietet eine reichhaltige und hochwertige Auswahl an Trachtenlederhosen alles, was das Modeherz begehrt. Immer aktuell und modisch mit vielen Anregungen und gutem Service sind die Herren im bayerischen Modehimmel angekommen. Trachten gehören einfach zur Mode dazu und lassen auch viele Variationsmöglichkeiten zu. Auch die Herren der Schöpfung sind dabei nicht ausgenommen und können sich stilsicher ein Outfit für das Oktoberfest oder andere zünftige Gelegenheiten auswählen. Qualität mit bestmöglichem Service sind die Garanten für hochwertige Trachtenkleidung, die aufeinander abgestimmt zu einem modischen Blickfang wird.

Modisch und schick in Trachtenlederhosen

Je nach Anlass bietet sich dabei eine lässige Trachtenlederhose in Hellbraun an, die mit Stegträgern geliefert wird, wobei sie auch gut und gern ohne getragen werden kann. Wer es lieber etwas zünftiger mag, der findet sich in einer Hose wieder, die ebenfalls einschließlich Stegträger verfügbar ist. Zwei seitliche Einschubtaschen sowie eine Gesäßtasche mit Knopfverschluss und eine seitliche Messertasche komplettieren dieses khakifarbene Modell aus Wildbockleder. Schick dürfte ohne Frage auch die schwarze Kniebundlederhose sein, die eine legere Passform hat und mit hochwertiger, aufgeblasener Stickerei versehen ist. Stilecht sind die Knöpfe mit Lederriemen befestigt, das vermittelt einen robusten Charakter. Auch dieses Modell wird mit Stegträgern geliefert, aber ist ebenso ohne diese erhältlich. Auch die kurzen, bequem geschnittenen Lederhosen lassen auf eine zünftige Gaudi hoffen. Veredelt mit schöner Stickerei und inklusive Stegträger sind sie ein absoluter Hingucker. Die bayerische Welt steht dem Herrn zweifellos offen.

Zimmermann auf der Walz in Tracht

Zimmermann Tracht – Handwerksgesellen auf Wanderschaft

Wer in Deutschland oder in anderen Ländern Europas unterwegs war, hat uns vielleicht schon einmal gesehen und sich dann gefragt, „wer oder was ist das denn?“. Wir sehen wirklich etwas exotisch aus, und wie in einem früheren Waldsee-Lehrbuch schon festgestellt wurde, sehen die Männer und Frauen in ihren meist schwarzen Anzügen und Hüten aus wie Cowboys. Die Rede ist hier von den Handwerksgesellen auf Wanderschaft, die sich mit den Arbeitstechniken anderer Menschen in fremden Regionen und Ländern vertraut machen und dem Gedanken der Völkerverständigung folgen.

Tatsächlich gehen auch heutzutage noch Gesellen traditioneller Handwerksberufe auf die „Walz“, wie die Wanderschaft im Volksmund heißt. Rund 600 Wandergesellen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind zur Zeit in Europa, aber auch auf anderen Kontinenten unterwegs. Im Gegensatz zur Vergangenheit, ist es den Wandergesellen und -gesellinnen heute freigestellt, wohin ihre „Reise“ führt.

Das Markenzeichen eines Gesellen auf der „Walz“ ist unsere Kluft, der das historische Vorbild der Arbeits- kleidung der Hamburger Schiffszimmerer zugrundeliegt. Zur Kluft gehören neben Schlaghose, Jackett und Weste auch eine Kopfbedeckung. Diese kann entweder ein Schlapphut, eine Melone oder ein Zylinder sein. Selbst die Anzahl der Knöpfe ist aus der Vergangenheit überliefert: Die sechs Knöpfe am Jackett symbolisieren die Sechs-Tage-Woche und die acht Knöpfe am Jackett den Acht-Stunden-Tag.

Nicht nur Zimmerer unterwegs

Im Gegensatz zur weitläufigen Meinung, dass nur Zimmerleute auf Wanderschaft gehen, ist es den Gesellen aller traditionellen Handwerksberufe möglich, auf die „Walz“ zu gehen. Die Farbe der Kluft orientiert sich am jeweiligen Handwerk. So ist die Kleidung der holzverarbeitenden Handwerke schwarz, die der metallbearbeitenden blau und die der steinverarbeitenden grau oder weiß.

Ursprung der „Walz“ im 13. und 14. Jahrhundert: Ihren Ursprung hat die „Walz“ im 13. und 14. Jahrhundert. Damals mußten alle Gesellen auf Wanderschaft gehen. Im Laufe der Zeit bildeten sich Gesellenvereinigungen, um für mehr Rechte zu kämpfen. Bezahlte zum Beispiel ein Meister den Lohn nicht, wurde von den Wandergesellen ein „Bann“ auf das betreffende Dorf gelegt, und kein Wandergeselle arbeitete mehr dort, bis die Schuld beglichen war. Mit dem Beginn der industriellen Revolution gegen Ende des 18. Jahrhunderts verlor die Wanderschaft ihre Bedeutung und die Zahl der Wandergesellen ging zurück. Gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden vier „Schächte“ (Vereinigungen der Wandergesellen) neu gegründet und es zogen wieder vermehrt Gesellen in die Fremde. Vor etwa 20 Jahren folgten die Gründungen von zwei weiteren Schächten, in denen neben den Männern auch Frauen auf „Reise“ gehen. Neben den Gesellen der Schächte gibt es heute auch“Freireisende“, die ohne Schacht-Zugehörigkeit auf die „Walz“ gehen.

Einführung in die Wanderschaft

Entschließt sich ein Geselle, auf Wanderschaft zu gehen, verbreitet sich diese Nachricht durch verschiedene Kanäle sehr schnell unter den Wandergesellen. Und an den Tagen vor Beginn der „Walz“ kommen alle sich in der Nähe befindenden Wandergesellen in den Heimatort des „Neuen“, um mit ihm den Abschied vom „normalen“ Leben zu feiern und ihn in die „Walz“ einzuführen. Ein Wandergeselle, der den Neuling schon vorher kannte, begleitet ihn die ersten zwei Monate, um ihm alle Geheimnisse und die traditionellen Verhaltensregeln der Wanderschaft zu lehren.

Bannkreis von 50 Kilometern um den Heimatort

Während der mindestens zwei Jahre (traditionell 3 Jahre) und einen Tag dauernden Wanderschaft besteht für den Wandergesellen ein Bannkreis von 50 Kilometern um seinen Heimatort, den er nicht betreten darf. Am Tag des Beginns der Wanderschaft, nach verschiedenen geheimen Ritualen, muß er diesen Bannkreis ohne zurückzuschauen verlassen und darf erst wieder nach Ende der Wanderschaft zurückkehren.

Außerhalb dieses Bannkreises darf er gehen, wohin er will, um Arbeit, Verpflegung und Unterkunft in einem Handwerksbetrieb seines Berufes zu finden. Dabei darf er nur zu Fuß oder per Anhalter unterwegs sein. Sollte er einmal ohne Anstellung sein, kann er bei Bäcker- oder Metzgermeistern vorsprechen und um Wegzehrung bitten. Dies geschieht mit einem traditionellen Spruch, der mündlich von Wandergeselle zu Wandergeselle weitergegeben wird.

Die Aufenthaltsdauer an einem Ort ist ebenfalls beschränkt. Viele Gesellen folgen dem Leitspruch: Wenn der Nachbar dich nicht mehr grüßt und der Hund nicht mehr nach Dir bellt, ist es Zeit, weiterzuziehen“.

Die Anstrengungen der Wanderschaft lohnen sich meist für uns Wandergesellen, denn wir sind später als qualifizierte Handwerker sehr gefragt. Nicht umsonst werden die Wanderjahre als „Hochschule des Handwerks“ bezeichnet. Gesellen, die auf Wanderschaft waren, haben zahlreichen Meistern über die Schulter geschaut und so mannigfaltige Techniken erlernt, die einem ortsgebundenen Gesellen oft verborgen bleiben.

 

Anlässe Tracht und Dirndl

Die besten Anlässe für Tracht & Dirndl

Es gibt viele Anlässe, um schöne Trachten oder ein Dirndl zu tragen. Der Deutsche Trachtenverband, der auch die Deutsche Trachtenzeitung herausgibt, ist für den Erhalt von traditionellem Brauchtum zuständig.

Die Tracht impliziert die gesamte Montur, die am Körper getragen wird. Dazu zählen die Kleidung an sich, der Schmuck, die Haartracht, das Make-up und die Accessoires. Der Begriff Tracht steht für traditionelle, historische bzw. regionaltypische Mode. Die Tracht hat eine spezifische Kleiderordnung.

Sorbische Hochzeitstracht

Im Gegensatz zu den traditionellen weißen Brautkleidern, trägt man bei den Sorben im Spreewald schwarze Brautkleider. Die sorbische Braut kleidet sich mit einen Rock, einer Schürze und einer Jacke mit tiefem Ausschnitt in schwarz. Das Besondere ist der Kopfschmuck der Braut. Regional wird dieser unterschiedlich gestaltet. Es gibt Hauben mit Stickerei (Lapa), prunkvolle Mützen mit Bändern aus Seide oder dem so genannten Hupac, einer Gestaltung aus unechten Blumen, Perlen und Bändern aus Seide.

Der Bräutigam kleidet sich ebenso in Schwarz. Er trägt einen Gehrock mit einem Myrtensträußchen, eine Jacke mit Myrtensträußchen und Bändern und einen Zylinder auf dem Kopf.

Die Trachten der Brautjungfern unterschieden sich von der Tracht der Braut meistens in den Farben der Röcke, Bändern aus Seide und in den Schleifen des Haarschmucks. Außder der ersten und zweiten Brautjungfer, durften sich die anderen später umziehen und farbigere Trachten tragen.

Die Hochzeitsgäste tragen regionale Kirchgangstracht mit farbigen Sträußen an der Brust geheftet oder am Gehrock des Mannes montiert.

Oktoberfest

Das Oktoberfest in München, auch d’Wiesn genannt, ist das größte Volksfest auf der Welt.

Seit 1810 findet es jährlich auf der Theresienwiese in München statt. Das Volksfest wird veranstaltet von der Stadtverwaltung München. Für das Oktoberfest brauen einige Brauereien aus München ein spezielles Bier, das eine Stammwürze von mindestens 13,5 % haben sollte. Das Oktoberfest macht jährlich im Durchschnitt circa eine Milliarde Euro Umsatz.

Vom 22. September bis 7. Oktober 2018 wurde das 185. Oktoberfest gefeiert.

Die Besucher kommen vor allem aus Italien, den USA, Japan und Australien. In den letzten Jahren gibt es einen Trachtentrend: Lederhosen und Dirndl.

Die Merkmale einer Trachtenlederhose sind die Bestickung und der Hosenlatz. An beiden Seiten, oder nur an einer Seite, ist an der Lederhose meistens eine Messertasche montiert worden.

Es gibt drei Arten von Trachtenlederhosen

1. Die Kniebundhose

Die Kniebundhose stammt von der französischen Culotte und war in Mitteleuropa ein Trend. Eine Besonderheit der Hose ist die Arschnaht. In den Regionen Ostbayern, dem Salzburger Raum, Tirol und Oberösterreich wird sie auch als Tellernaht bezeichnet. Sie wird tellerartig über das Gesäß vernäht. Im Gegensatz wird im Allgäu, der Steiermark und Kärnten diese Naht senkrecht vernäht. In der heutigen Trachtenmode wendet man die Tellernaht meist bei industriell hergestellten Kniebundlederhosen an. Zur Hose trägt man lange Bundhosenstrümpfe, die übers Knie hinaufgezogen werden und die man einmal umschlägt. Erst danach zieht man die Kniebundhose an, die man unter dem Knie zusammenbindet.

2. Die kurze Lederhose

Die kurze Lederhose ist aus der Kniebundhose entstanden. Sie wird im Ostalpenraum zu den Gebirgstrachten angezogen. Um sich besser in den Bergen bei der Arbeit bewegen zu können, verkürzten Holzarbeiter und Jäger die Kniebundhose. Kurze Lederhosen mit Tellernaht gibt es nur selten. Es gibt die kurze Lederhose nur im deutschen, südbayerischen Raum in der Nähe der Alpen. Im restlichen Deutschland gibt es diese Tracht nicht.

3. Die Stiefellederhose

Die Stiefellederhose geht bis zur Mitte des Unterschenkels. Sie kann in die Stiefel gesteckt werden. Dazu zählt die Dachauer Lederhose. Sie weist sehr eng geschnittene lange Hosenbeine auf, die am Ende zugebunden werden. Der Hosenbund der Stiefellederhose ist ziemlich hoch geschnitten.

Das Dirndl

Ein Dirndl findet man in Bayern und Österreich als Trachtenkleid. Es entstand Mitte beziehungsweise Ende des 19. Jahrhunderts und ist eine typische alpenländische Tracht. Ein Dirndl kann aus einfarbigem oder bedrucktem Baumwollstoff, Leinen oder aus Seide hergestellt sein. Meist besteht es aus einem Kleidungsstück mit Verschluss vorn mittig. Der Reißverschluss kann am Rücken oder an der Seite angenäht sein. Das traditionelle Dirndl hat eine Tasche vorne oder an der Seite, die sich unter der Schürze befindet. Dazu trägt man eine weiße Dirndlbluse, die entweder Puffärmel, schmale Ärmel, lange oder kurze Ärmel hat. Die Bluse reicht nur bis kurz unter die Brust. Dazu kombiniert man ein Schultertuch oder ein kurzes Halstuch. Ein Kopfband mit Schmuckanhänger trägt man oft zum Dirndl.

Die Schwarzwälder Tracht

Ein Bollenhut ist ein Strohhut, der seit etwa 1800 zur Tracht der evangelischen Frauen in den drei angrenzenden Schwarzwalddörfern Gutach, Kirnbach und Hornberg-Reichenbach im Ortenaukreis gehört. Mit seinen aufgesetzten Bollen aus Wolle wurde der rote Bollenhut zu einem Trachtensymbol des ganzen Schwarzwaldes, obwohl er dort nur in einem eher kleinen Gebiet verbreitet ist.

Der Strohhut hat eine breite Krempe und besitzt 14 markante, kreuzförmig angeordnete Bollen aus Wolle. Sichtbar sind nur elf Bollen am Hut, weil drei davon, von darüberliegenden Bollen verdeckt werden. Die Bollen des Strohhuts weisen fünf verschiedene Größen auf. Die Bedeutung der Bollen bezüglich der Anzahl ist nicht bekannt.

Unverheiratete Frauen tragen Hüte mit roten, verheiratete Frauen mit schwarzen Bollen. Ursprünglich wog der Hut 500 Gramm und kann heute bis zu zwei Kilogramm wiegen. Er wird von Hutmacherinnen von Hand angefertigt. Den roten Bollenhut dürfen Mädchen das erste Mal zur Konfirmation tragen. Die Herstellung der Bollen ist kinderleichte Bastelarbeit. Man nimmt eine in der Mitte gelochte, runde Kartonscheibe, wickelt Wollgarn drumherum und schneidet es danach rundherum auf.

Unter dem Bollenhut trägt man eine seidene Haube, die man unter dem Kinn zubindet. Nur die Haube tragen kleine Mädchen und alte Damen. Heutzutage wird der Bollenhut und dessen Trachtenkleider an Festtagen und bei traditionellen Veranstaltungen getragen. Im Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach kann man den Bollenhut mit dazugehöriger Tracht über das ganze Jahr anschauen.

Zimmermann— Tracht auf der Walz

Die Zimmerleute sind eine der wenigen Berufe, die in ihrer Region noch sehr viel Wert auf ihre alten Traditionen legen. Dazu zählen die Wanderjahre („Walz“), die vor allem von den Schächten als Tradition gepflegt werden. Die Kluft der Wanderburschen beziehungsweise der Zimmermänner sind ein Manchesterjacket mit -weste, ein Schlapphut, ein Stenz und ein Bündel. Heute sind schätzungsweise nur noch ein paar 100 Wanderburschen auf der Walz in Europa oder Übersee unterwegs. Auch darf der Zimmermann seine Wanderkluft auf einer Beerdigung tragen, wenn er sich vorab bei den Hinterbliebenen erkundigt hat.

Schlussendlich gibt es noch viele unzählige weitere Trachten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es lohnt sich, sich darüber im Einzelnen näher zu belesen und sein Wissen über volkstümliche Traditionen zu erweitern. Trachten sind auch immer ein Ausdruck regionaler Zugehörigkeit. Die Menschen tragen mit Stolz diese Tracht, um zu zeigen, woher sie kommen.

Kilt Tracht

Die Trachten anderer Länder – was fremde Kulturen Schönes zu bieten haben

Trachten gibt es sowohl innerhalb Deutschlands als auch weltweit in einer großen Vielzahl. Dabei unterscheiden sie sich sowohl optisch als auch hinsichtlich ihrer Bedeutung oft erheblich untereinander. Das Tragen von Trachten kann auf historische und traditionelle Gründe zurückgeführt werden. Dabei entwickelte sich neben der Berufs- und Zunfttracht auch eine sogenannte Volkstracht. Während mit der Berufstracht die Zugehörigkeit zur Berufsgruppe zum Ausdruck gebracht werden sollte, galt die Volkstracht als regionaltypisch. Bestimmte Regionen, Bevölkerungsgruppen und auch ganze Länder entwickelten daher nach und nach ihre eigenen traditionellen Kleiderordnungen.

Bis heute erfreuen sich Trachten großer Beliebtheit und kommen hierzulande insbesondere bei Festivitäten zum Einsatz sowie vereinzelt auch noch im Alltag. In Bayern und Österreich etwa kommt Lederhose und Dirndl weiterhin gerne zum Einsatz. Gleiches gilt für viele weitere deutsche Bundesländer, in denen sich jeweils eigene traditionelle Trachten entwickelt haben.

Über Deutschland hinaus haben sich weltweit viele weitere Trachten herauskristallisiert. Von eleganter Nationaltracht bis stark auffälligen Trachten ist so ziemlich alles dabei. Nachfolgend werden die verschiedensten Länder mit ihren landes- oder regionaltypischen Trachten vorgestellt.

Schottland – Kilt

Zunächst ein Blick auf die Tracht eines europäischen Landes: der Kilt in Schottland. Wahrscheinlich stellt der „Schottenrock“ im typischen traditionellen Karomuster eine der bekanntesten Trachten weltweit dar.

Die populären „Schottenröcke“ wurde dabei aus Tartan hergestellt. Je nach Muster der Röcke wurden die Menschen in der schottischen Geschichte sogenannten Clans zugeordnet. Die unterschiedlichen Muster der Röcke sind höchstwahrscheinlich auf regionale Unterschiede in der Herstellung der Stoffe zurückzuführen. Da die Menschen ihre Kleidung zumeist regional kauften, entwickelten sich je nach Region unterschiedliche Muster. Die Menschen konnte dadurch bestimmten Regionen in Schottland, sogenannten Clans, zugeordnet werden.

Heute wird der traditionelle Kilt hauptsächlich noch bei Hochzeiten, bei den Highland Games und bei traditionellen Highland Gatherings getragen. Insgesamt ist der Kilt jedoch weiterhin stark präsent in Schottland. Für die Schotten stellt der Kilt eine Zugehörigkeitskleidung dar, welche den Stolz auf die eigene Geschichte symbolisieren soll.

Vietnam – Áo dái

Eine wesentlich exotischere Tracht findet man in Vietnam vor. Dort hat die Tracht weiterhin eine große Bedeutung. So wird sie in einigen Landesteilen sogar noch als Schuluniform verwendet. Die Áo dái ist eine traditionelle vietnamesische Tracht für Frauen und wirkt aufgrund der Optik und der verwendeten Materialien äußerst elegant.

Das Seidenkleid wird dabei bis zu den Knöcheln, teilweise auch kniehoch, getragen. Seitlich hat das Kleid einen Hüftschlitz. Darunter tragen die vietnamesischen Frauen zumeist traditionell eine weiße Seidenhose. Zusätzlich werden aus traditionellen Gründen fast ausschließlich Pastellfarben für die Kleider verwendet.

Zwar gilt die Áo dái allgemein als traditionelle vietnamesische Frauenkleidung, allerdings wird es insbesondere zu zeremoniellen Festlichkeiten auch von Männern getragen. Die Landestradition soll dadurch ganz bewusst gewahrt werden.

Während im Süden, sowie in der Mitte des Landes die Áo dái von Mädchen noch als Schuluniform getragen werden, so findet die elegante Tracht im Norden des Landes ausschließlich bei Festlichkeiten seinen Einsatz.

Eine ähnliche traditionelle und durchaus bekanntere Kleidung wird übrigens bei den buddhistischen Mönchen getragen. Allerdings handelt es sich dabei um eine etwas einfachere Kleidung, die nicht aus Seide, sondern aus Baumwolle hergestellt wird. Das typische buddhistische Gewand trägt den Namen Áo the.

Japan – Kimono

Ebenso ein asiatisches Land mit einer auffällig schönen und über die eigenen Grenzen hinaus bekannten Tracht ist Japan. Die traditionelle Tracht, der Kimono, fand seinen Ursprung wohl bereit im 8. Jahrhundert in der Heian-Zeit. Seitdem bliebt die grundlegende Form des Kimonos unverändert. Der Kimono wird in Japan sowohl von Frauen als auch Männern getragen. Der Kimono ist dabei eine geradlinig geschnittene Robe, welche bis zu den Knöcheln reicht. Auffällig ist er aufgrund des pompösen Kragens und den weitgeschnittenen Ärmeln. Zusätzlich wird er in den buntesten Farben angeboten. Zuletzt wird der Kimono von einer Art Gürtel, welcher am Rücken gebunden wird, zusammengehalten.

Ein typischer Kimono besteht aus bis zu zwölf Teilen und kann nur von den wenigsten japanischen Frauen oder Männern ohne Hilfe angezogen werden. Heute findet der Kimono nur noch bei den älteren Menschen in Japan, insbesondere Frauen, täglich seinen Einsatz. Ansonsten wird der Kimono weiterhin traditionell auf Hochzeiten und Teezeremonien getragen. Weiterhin müssen japanische Sumo Ringer bei öffentlichen Auftritten außerhalb des Ringes einen Kimono tragen.

Kimonos sind in der Regel teuer, da sie häufig handgenäht und aus aufwendig dekorierten Stoffen hergestellt werden.

Indien, Sri Lanka, Bangladesch, Nepal, Pakistan – Sari

Eine Tracht, die auch im Alltag noch häufig seinen Einsatz findet und je nach Anlass in den verschiedensten Abwandlungen vorkommt, ist der in Südasien häufig getragene Sari. Getragen wird der Sari je nach Kulturraum unterschiedlich. Die südasiatischen Frauen verwenden für ihre Tracht ein etwa 0,80 – 1,20 Meter breites und bis zu 9 Meter langes, nahtlosen Tuch, welches längsrechteckig gewebt wurde. Fertig gebunden ähnelt der Sari einem eleganten Kleid, welches häufig in auffälligen Farben wie etwa rot oder grün getragen wird. Zusätzlich wird eine Schmuckborte verwendet, welche der Tracht eine zusätzliche Eleganz verleiht.

Hergestellt wird der Sari traditionell aus Baumwolle und ist im Gegensatz zu vielen anderen Trachten vergleichsweise günstig zu erwerben. Der Sari wird im südasiatischen Raum seit jeher verwendet und hat im Laufe der Zeit lediglich einige Abwandlungen erlebt. So wird der Sari heute in der Regel mit einem Unterrock und einem kurzärmeligen, bauchfreien Leibchen getragen. In der jüngeren Vergangenheit wurde dagegen ausschließlich das entsprechende Stofftuch gebunden.

Der Sari ist weiterhin eine Alltagskleidung in Südasien und somit überall dort vorzufinden. Zu besonderen Anlässen, wie etwa bei Hochzeiten, wird auf einen Festtagssari zurückgegriffen.

Afrikanische Trachten – von Shama, Hausa Hosen bis zum Bornu Frauenhemd

Natürlich sind Trachten auch außerhalb Europa und Asien weit verbreitet. Eine besonders große Vielfalt an traditioneller Kleidung für beinahe jeden einzelnen Volksstamm findet man in Afrika. Aufgrund der Vielzahl der traditionellen Kleidung dort, auch innerhalb der einzelnen afrikanischen Ländern kann nicht nur eine einzelne besonders populäre Tracht hervorgehoben werden.

Vielmehr sind in Afrika Trachten äußerst beliebt und die Menschen dort symbolisieren durch ihre Kleidung häufig die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.

Aufgrund der Vielfältigkeit sind gerade afrikanische Trachten außerhalb Afrikas eher unbekannt.

In den Maghreb Staaten traditionell sind etwa knöchellange Kleider, welche bei Frauen den Oberkörper nahezu vollständig verdecken. Zusätzlich zu den farblich bunten Kleidern wird eine entsprechende farblich passende Kopfbedeckung getragen.

Eine für Äthiopien traditionelle Tracht ist der Shama. Dieser große, längliche Schal wird aus weicher Baumwolle gefertigt und anschließend abhängig von der Wetterlage zur Bedeckung des Körpers genutzt. Der Shama ist dabei mit aufwendigen Stickereien versehen.

Im Sudan dagegen stellen die Hausa Hosen eine traditionelle Tracht dar, welche vorwiegend von Männer zu besonderen Festlichkeiten getragen werden. Die Hausa Hosen fallen dabei durch die linearen Stickereien auf einer aus Baumwolle gefertigten Stoffhose auf.

Eine traditionelle Tracht für Frauen in Nigeria ist das Bornu Frauenhemd. Das Hemd ist mit vielen bunten Stickereien versehen und wird ebenso zu besonderen Anlässen, wie etwa Hochzeiten getragen.

Bolivien, Peru – Cholita

Zuletzt ein Blick nach Südamerika. Auch hier erfreuen sich Trachten weiterhin großer Beliebtheit. In Bolivien und Peru tragen indigene Frauen etwa Trachtenhüte, welche für europäisches Verständnis auf den ersten Blick zwei Nummer zu klein erscheinen.

Der Name Cholita wird dabei von Cholo, dem Namen für einen indigenen Stamm abgeleitet.

Die ursprünglich für Männer hergestellten Hüte vervollständigen zusammen mit einer pollera (Überrock) und einem Schultertuch die Tracht der weiblichen Cholo.

Zum Einsatz kommt die auffällige Tracht vorrangig zu zeremoniellen Festivitäten. Weiterhin ist die Tracht der Cholo streng genommen nicht indigenen Ursprungs. Sowohl die pollera, als auch die Hüte haben europäischen Ursprung. Sowohl die pollera als auch der Hut wurden durch die Kolonialzeit von den Spaniern nach Südamerika gebracht.

Heiraten Sie in Tracht!

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Wussten Sie, dass die Bezeichnung Haferlschuh sich aus dem Englischen ableitet? Aus half shoe, dem englischen Wort für Halbschuh wurde der Name Haferlschuh. Dieser bequeme und eher robuste Halbschuh war und ist ein traditioneller Arbeitsschuh und Alltagsschuh, doch er gehört auch zu vielen alpenländischen Trachten einfach dazu. In Bayern nennt man den Haferlschuh übrigens auch Bundschuh und die Österreicher kennen ihn unter der Bezeichnung Schützenschuh.

Zu einem perfekten Trachtenlook gehört auch ein schöner Trachtenschmuck. Bei uns haben Sie eine grosse Auswahl an hochwertigem Modeschmuck oder Echtschmuck – alles passend zu den aktuellen Kollektionen in unserem Haus.

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Nicht nur die tägliche Mode ist in diesem Jahr bunt sondern auch die Trachtenmode. Weißes Hemd zur Lederhose war gestern. Heute trägt man farbenfrohe Hemden und knackig grüne Lederhosen. Auch die Westen können sich in ihrem neuen Glanz sehen lassen. Royal-blau oder Altrosa ist total angesagt.

Tradition verpflichtet
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